Die Studierenden des ersten Semesters haben sich bisher über die Analyse von Stadtbildern und Raumprogrammen den Fragen der Raumbildung genähert. Nun galt es, die entwickelte Raumidee im Modell zu überprüfen. Dazu erstellten sie zwei Schnittmodelle, Räumlinge. Ziel ist es, auch mit diesem Analyseschritt die entworfene Raumsequenz weiter zu entwicklen und zu verfeinern. Um die Bewegung durch den Raum, die Raumproportion, Raumphysiognomie und die Lichtführung zu untersuchen, haben die Studierenden Fotografien angefertigt und die Bewegung durch die Räume anhand von ausgewählten Aufnahmen visualisiert. Nachfolgend einige Eindrücke zur Zwischenkritik via Teams.
Die Studierenden des 3. Semester untersuchen die Möglichkeiten, Kleinwohnungen in einem Hochhaus zu organisieren. Das Hochhaus stellt dabei besondere Anforderungen an den Entwurf: einerseits steht es als Gebäude im städtischen Raum, ragt jedoch gleichzeitig aufgrund seiner Höhe über die Stadtsilhouette hinaus. Seine Gestaltung beeinflusst den urbanen Kontext somit auf mehreren Ebenen.
Gleichzeitig bedingt die Organisation vieler Wohnungen, dass die Treppen, Flure und Vorzonen der Wohnungen die Begegnung unter den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen.
Aufgrund der pandemischen Lage wurden die Entwürfe anhand von digital erzeugten 3D-Modellen an statt von im Massstab 1:50 erstellten Graukartonmodellen visualisiert. Die Studierenden haben dennoch jeweils eine typische Wohnung im Massstab 1:20 in Graukarton gebaut, die anhand von Schwarzweiss-Modellfotos über Teams besprochen wurden.
Mittwoch, 4.11.2020, 18.30 Uhr
Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Die beiden beschreiben die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit als «mediale Bühnenräume». Die Bühne und der durch die Videoprojektionen erzeugte Raum verschmelzen in ihren Arbeiten zu komplexen räumlichen Situationen. Hier geht es zu einer Filmsequenz aus dem Vortrag: Fluide Räume.
Screenshots der eindrücklichen Präsentation finden Sie im Journal.

In der diesjährigen All School Charrette widmeten sich unsere Studierenden während fünf Tagen gruppenweise einem von 18 ausgewählten öffentlichen Orten rund um den Altstadtkern: vom St. Leonhard-Pärklein und der Verkehrsinsel bei der Reithalle über die Greifentreppe, durch die Gleisunterführung und das Simonquartier hin zum St. Mangen Park und der Museumsstrasse, und weiter zum Brunnen im Linsenbühl, durch die wilde Mühleggschlucht bis zur Passage am Oberen Graben. Mit gut überlegten Konzepten, einfachen Mitteln und recyclierten Materialien bereiteten sie für ihren Stadtraum eine räumliche Intervention vor, mit der sie die bestehenden Orte auf erfrischende und unerwartet vielfältige Weise interpretierten. Stadbaumeister Hansueli Rechsteiner begleitete am Freitag als Gastkritiker die Schlusskritik, die als ausgedehnter Spaziergang an allen Projekten vorbei zu einer lebhaften, interdisziplinären Diskussion zwischen Architektur, Szenographie und Kunst führte. Bei wunderbarem Herbstwetter bildetet der Tag damit gleichzeitig einen würdigen Abschluss der All School Charrette 2020 und einen anregenden Auftakt für das Herbstsemester.


Mittwoch, 23.9.2020, 18.30 Uhr
Wir führen auch in diesem Semester unsere Vortragsreihe digital weiter. Sie können sich über den bei den Veranstaltungen stehenden Link jeweils um 18.30 Uhr zuschalten. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltung schalten wir vor den einzelnen Terminen auf.
Mittwoch, 23.9., Claudia Rohner, Clemens Walter, Berlin – Szenografie
https://bit.ly/2Rxrdvh
Mittwoch, 4.11., Piet Eckert, E2A, Zürich – Strategic Methodologies















